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Sagrada Familia

Antoni Gaudis Barcelona

Der im Jahr 1852 geborene Antoni Gaudi war ein spanischer Architekt, der als der größte Vertreter des katalanischen Modernismus bekannt ist. Gaudis architektonische Werke waren allesamt einzigartig und von unverwechselbarem Design, das bis heute nirgendwo sonst auf der Welt zu finden ist. Seine Werke befinden sich überwiegend in Barcelona, mitunter auch sein wohl berühmtestes Werk: die Sagrada Familia. In den meisten Werken von Gaudi machen sich drei Themen bemerkbar, die ihn persönlich sehr interessiert hatten: Natur, Religion und Architektur. Als akribischer Planer arbeitete Gaudi unermüdlich an den Entwürfen für seine Gebäude. Doch diese Entwürfe wurden nur selten von Hand gezeichnet. Stattdessen erstellte er Modelle im 3D-Maßstab und formte die Details nach seinen Vorstellungen. Gaudi versuchte auch, Handwerkskünste wie Schreinerei, Glasmalerei, Eisenschmieden und Keramik organisch in seine Kreationen einzubauen. Im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert wurde Gaudi Teil der modernistischen Bewegung, teilweise nachdem er von neugotischen und orientalischen Techniken beeinflusst wurde.

Auch heute noch loben moderne Architekten Gaudis architektonisches Talent. Die Sagrada Familia ist die meistbesuchte Attraktion in ganz Spanien. Bis 2005 wurden sieben seiner Werke von der UNESCO in die prestigeträchtigen Weltkulturerbestätten aufgenommen.

Weitere Gebäude von Gaudi in Barcelona

Neben der Sagrada Familia befinden sich noch jede Menge anderer Meisterwerke von Gaudi in Barcelona. Zu den beliebtesten Gebäuden zählen:

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Der Park Güell

Dieser öffentliche Park auf dem Carmel-Hügel in Barcelona umfasst Gärten und beeindruckende architektonische Elemente. Die Arbeiten am Park begannen bereits 1900. Im Jahr 1926 wurde er dann offiziell für die Öffentlichkeit eröffnet. Der Park Güell wurde von Gaudi während seiner naturalistischen Phase entworfen und spiegelt seinen persönlichen Stil durch organische Formen wider. Tatsächlich ist dieser wundersame Park einer der wenigen Orte auf der Welt, an dem das Künstliche natürlicher als das Natürliche selbst erscheint. Am Haupteingang auf der Carrer d'Olot befindet sich das Centre d'Interpretation des Parks, ein geschwungenes ehemaliges Pförtnerhaus, das eine Ausstellung über Gaudis Baumethoden und auch über die Geschichte des Parks beherbergt. Vom Eingang aus führen Stufen in Form eines Mosaikdrachen zum dorischen Tempel – einem Wald mit 86 Steinsäulen.

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Das Casa Batlló

Das Casa Batlló befindet sich am Passeig de Gracia und ist neben dem Casa Milà (La Pedrera) eines der beiden berühmten Gebäude, die von Antoni Gaudi entworfen wurden. Die Außenfassade des Casa Batlló ähnelt Totenköpfen und Knochen, wodurch das Gebäude sowohl auffallend als auch einzigartig aussieht. Der Eindruck eines Schädels entsteht durch die Balkone und das Bild der Knochen wird durch die tragenden Säulen darunter erzeugt. Für das Casa Batlló ließ sich Gaudi von den Farben und Formen der Meereswelt inspirieren. So ähneln beispielsweise die Farben der Fassade den Farben von natürlichen Korallen.

Das Casa Batlló zeigt, welche einmalige künstlerische Sensibilität und Liebe zum Detail Gaudi jeder seiner Kreationen gewidmet hat. Zum Beispiel sind die Fenster des Hauses unterschiedlich groß, d. h. je weiter die Fenster vom Dach entfernt sind, umso größer werden sie. Schauen Sie sich diese und andere faszinierende Elemente bei einem Besuch im Casa Batlló an.

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Das Casa Milà

Das zwischen 1906 und 1912 erbaute Casa Milà ist ein weiteres Highlight unter den von Antoni Gaudi entworfenen Gebäuden. Das Casa Milà wurde von Pere Milà und Roser Segimon in Auftrag gegeben und erhielt seinen Namen von der Tatsache, dass das Gebäude das neue Heim der Familie Milà sein sollte. Nach Abschluss der Bauarbeiten bezog die Familie Milà den ersten Stock des Gebäudes und stellte die anderen Wohnungen zur Miete zur Verfügung.

Das Casa Milà wird von vielen modernen Architekten als eines der ikonischsten Werke der zivilen Architektur von Antoni Gaudi angesehen und spiegelt Gaudis kreatives Talent auf dem Höhepunkt seines Erfolgs wider. Das Gebäude zeichnet sich nicht nur durch funktionale und für die damalige Zeit bahnbrechende bauliche Neuerungen aus, sondern auch durch dekorative Akzente.

Das Casa Milà ist auch als La Pedrera bekannt, da es einem offenen Steinbruch ähnelt und von der Natur inspirierte Formen aufweist. Offiziell ist das Casa Milà Gaudis letztes Werk der zivilen Architektur und stellt eine Abweichung von seinen sonst eher komplexeren Kreationen dar.

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Das Casa Vicens

Das von Antoni Gaudi entworfene Casa Vicens ist erst seit 2017 für die Öffentlichkeit zugänglich und ein von der UNESCO aufgeführtes Meisterwerk. Das 1885 fertiggestellte, eckige, mit Türmen versehene Privathaus wurde für Manuel Vicens i Montaner gebaut, einem produktiven Aktien- und Währungsmakler. Es war Gaudis erster Auftrag, als der Architekt gerade 30 Jahre alt war, und eine der Kreationen, die ihn bekannt machen sollte.

Das Wohnviertel weist eine besonders detaillierte Fassade mit keramischen Farben und Formen auf und liegt abseits der Hauptstraße von Garcia. Für das Casa Vicens ließ sich Gaudi von dem reichen Erbe des Backsteinbaus im Mudéjar-Stil inspirieren, der in den von den Mauren zurückeroberten Teilen Spaniens recht verbreitet war. Der Mudéjar-Stil der Architektur wurde den Arabern und Berbern zugeschrieben, die nach den christlichen Rückeroberungen in Spanien bleiben durften.

Das kunstvolle Casa Vicens können Sie bei einer 30-minütigen geführten Tour oder in Ihrem eigenen Tempo besichtigen.

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